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Ferien mit Gehbehinderung – Ein (noch) nicht immer erholsames Unterfangen

Es ist Sommer und damit die beste Ferienzeit. Tausende Schweizer suchen jetzt mit ihren Familien die verdiente Erholung im Inland, im europäischen Ausland und gern auch in Übersee. Selten ein Problem für körperlich gesunde Menschen, für Erholungssuchende mit Gehbehinderung schon in der Vorbereitung eine echte Herausforderung, die nicht gerade entspannend wirkt.

 

 

 

Gehbehinderung besonders in den Ferien ein Handicap

Wer von einer mehr oder weniger deutlich ausgeprägten Gehbehinderung betroffen ist, muss seinen Alltag in vielen Situationen besser planen. Vom Weg in die Arbeit über bestimmte Freizeitangebote bis hin zu unvermeidlichen Behördengängen sind Rollstuhlfahrer und anderweitig Gehbehinderte auch heute noch immer wieder Einschränkungen und Umständlichkeiten unterworfen. Längst funktioniert das Leben in der Schweiz und in den angrenzenden Ländern nicht wirklich barrierefrei. Selbst wenn das von der politischen Ebene seit Jahrzehnten angestrebt, von Behindertenverbänden immer wieder angemahnt und von Architekten und Städteplanern oftmals viel zu oberflächlich angegangen wird. Im Detail zeigen sich dann die wahren Probleme und echten Herausforderungen.

Besonders deutlich werden die Einschränkungen dann, wenn es um die Reise in die Ferien und den Aufenthalt am Ferienort geht. Wie komme ich in den Zug oder in den Flieger? Funktioniert am Bahnhof der Aufzug? Kann ich am Ferienort alle Angebote auch mit Rollstuhl nutzen? Ist das Hotel rollstuhltauglich? Muss ich meinen eigenen schweren und sperrigen Rollstuhl im Auto mitnehmen?

Solche und vielerlei andere Fragen muss sich der gehbehinderte Erholungssuchende schon lange vor den Ferien stellen und die Antworten fallen weder leicht, noch immer positiv aus. Selbst das verlängerte Wochenende in einer einheimischen Feriendestination kann dann schon zur echten Herausforderung werden.

Problem – Rollstuhl

Eigentlich ist der Rollstuhl ein probates Hilfsmittel für Gehbehinderte und bietet zumindest im Alltag ein gewisses Mass an verbesserter Mobilität. Die Erfindung des elektrischen Rollstuhles hat diesen zwar beweglicher aber eben auch schwerer und schlechter zusammenklappbar gemacht. Und komfortabel sind auch moderne Rollstühle nicht immer. Zumal die derzeit üblichen Elektrorollstühle längst nicht alle  Hindernisse bewältigen können, die der körperlich nicht eingeschränkte Mitmensch ohne Weiteres meistern kann. Treppen, starke Steigungen und Gefälle, nicht befestigte Wege und ähnliche Bedingungen bringen so manchen Elektrorollstuhl schnell an seine Grenzen. Und das Eigengewicht dieser Geräte erlaubt oftmals nicht einmal die unkomplizierte Mitnahme im eigenen Auto.

Auf diese Weise erweist sich gerade das Hilfsmittel als echtes Problem in der Ferienplanung. Kein Wunder, dass so mancher Rollstuhlfahrer dann doch lieber im heimischen Umfeld bleibt oder seine Ferien nur dort verbringt, wo er mit dem eigenen Rollstuhl irgendwie ohne grössere Probleme hinkommen kann.

JST Mountain Drive bietet eine technische Lösung an

Anders als bislang bekannte Elektrorollstühle kann der Mountain Drive von JST mehr. Steigungen auch über 30 Prozent, unebene Wege, starke Gefälle oder auch kleinere Hindernisse sind für den neu entwickelten Elektrorollstuhl aus dem Wallis kaum eine Hürde. Und auch die Akkus zeigen sich überdurchschnittlich leistungsfähig und ausdauernd. Auch in Sachen Transport steht der Mountain Drive anderen Modellen in nichts nach und avanciert so zur praktischen Lösung für gehbehinderte Feriengäste auch in bergigen Regionen.

 

Allerdings hat der Mountain Drive nach langjähriger Entwicklung jetzt gerade einmal die Nullserie erreicht und ist für den Massenmarkt noch nicht zu haben. Deshalb müssen viele Gehbehinderte eben auch in den Ferien noch mit dem zurecht kommen, was sie gerade haben. Aber ausprobieren lässt sich das neue Modell schon.

Am Stockhorn den neuen Mountain Drive live erleben

Feriengäste und andere Interessierte können im Wallis den Mountain Drive jetzt schon probefahren. Am Hinterstockensee Rundwanderweg stehen einige Modelle des Mountain Drive zur Miete zur Verfügung und erlauben so das Geniessen des Rundwanderweges auch für Gehbehinderte, die ihren eigenen Rollstuhl nicht mitführen können oder einfach den neuen Elektrorollstuhl ausprobieren wollen.

Damit haben die Anbieter in der Destination das Problem im Grunde schon erkannt und versuchen sich in einer praktikablen Lösung, die vor allem gehbehinderten Feriengästen entgegenkommt. Nicht der Gehbehinderte soll den Rollstuhl mit in die Ferien bringen, die Leistungsträger am Ferienort selbst sollen die erforderlichen Hilfsmittel als Selbstverständlichkeit anbieten.

Was bei Mountainbikes, Tourenrädern, Ski, Snowboard und Rodel geht, kann auch beim Hilfsmittel Rollstuhl funktionieren. Auch wenn das die meisten Feriendestinationen in der Schweiz, in Österreich und in Deutschland wohl noch nicht erkannt haben.

Die langfristige Studie der Nutzung der Mountain Drive Elektrorollstühle am Stockhorn wird zeigen, wie dieses Angebot angenommen und ausgebaut werden kann. Die Anbieter sind sich sicher, dass hier ein richtiger Weg beschritten wird, der Gehbehinderte gerade in den Ferien aus der Isolation wegen mangelnder Mobilität herausholt und geeignete Feriendestinationen auch für Gehbehinderte zum attraktiven Zielort machen kann.

Vorbild USA

Ein Blick über den grossen Teich zeigt, dass es auch anders geht. Während in der Schweiz und in Zentraleuropa Rollstuhlfahrer in den Ferien immer noch vor schier unlösbaren Problemen stehen, bieten in den USA fast alle Freizeitparks, Feriendestinationen und ähnliche Zielpunkte Elektrorollstühle für Gehbehinderte zur Miete oder gar zur kostenfreien Nutzung an.

Gerade auf diese Weise gelingt es, auch Gehbehinderte an diesem Teil des Lebens noch mehr teilhaben zu lassen und nicht weitere Grenzen zu setzen. Als Rollstuhlfahrer kann man in den USA bereits im Vorfeld die Rollstühle an der Destination buchen und kann sich dann auf die uneingeschränkte Nutzung im Rahmen der vereinbarten Bedingungen verlassen. Bei uns und im benachbarten Ausland ist das längst nicht so einfach und unkompliziert.

Auch wenn nicht alles, was derzeit in den USA passiert unsere uneingeschränkte Zustimmung erfährt, sind die Amerikaner zumindest in diesem Punkt einen entscheidenden Schritt weiter.

Mountain Drive-Projekt will Ferien in der Schweiz auch für Rollstuhlfahrer attraktiver machen

Neben der revolutionären Fahrwerkstechnologie des Mountain Drive will das Projekt auch andere Zeichen setzen. Nämlich auch die Möglichkeit, die ungemein steigfähigen und wendigen Elektrorollstühle in den wichtigsten Feriendestinationen der Schweiz zur Verfügung zu stellen. Das dürfte ein erster Schritt in die richtige Richtung sein. Und das sollte dann auch Feriengäste in Destinationen bringen, die bis jetzt für viele Rollstuhlfahrer noch zu unsicher in der Mobilität sind. Denken wir beispielsweise an autofreie Destinationen wie Zermatt oder Saas-Fee, wo sich für den Rollstuhlfahrer nicht selten die Frage stellt, wie er mit Rollstuhl und Gepäck ohne eigenes Fahrzeug eigentlich ans Ziel und dort an die schönsten Punkte der Region kommen soll. Elektrorollstühle der neuen Generation die direkt in der Unterkunft vorgehalten werden, dürften hier eine probate und angenehme Lösung sein. Auch für die Leistungsträger (Touristische Organisation, Bergbahnen und Betreiber von Hotel, Ferienhaus & Ferienwohnung), die damit neue Kundengruppen in ihre Häuser holen können.

Es wäre wohl auch schade und fast schon peinlich, wenn gehbehinderte Schweizer ihre Schweiz nur im Flachland erleben können. Und auch für die Nachbarländer Frankreich, Italien, Österreich und Deutschland wäre ein solches Angebot eine wirklich erstrebenswerte Lösung eines viel zu selten beachteten Problems.

Unsere Empfehlung an die schönsten Feriendestinationen in der Schweiz, Deutschland, Italien und Österreich lässt sich einfach zusammenfassen: Macht eure Region rollstuhltauglich und bietet euren gehbehinderten Feriengästen elektrische Mietrollstühle wie beispielsweise den JST Mountain Drive an. Damit die Ferien für alle erholsam werden.

28. Juli 2017 Beat Ambord -  Verwaltungsrat JST Multidrive AG

Angebot Stockhorn

See und Wanderweg "No Limits" - ein hautnahes Naturerlebnis für Menschen mit Mobilitätsbeeinträchtigung

Der um den Hinterstockensee führende Wanderweg «No Limits» kann mit geländegängigen Rollstühlen und Kinderwagen befahren werden. So können auch Menschen mit Mobilitätsbeeinträchtigungen und Familien mit Kleinkindern die einzigartige Landschaft hautnah erleben.

  • Tagesmiete geländegängiger Rollstuhl

    CHF 25.00
  • Kombiticket

    CHF 61.00
    (Bahnfahrt mit Rollstuhlmiete) Erwachsene
  • Kombiticket

    CHF 43.00
    (Bahnfahrt mit Rollstuhlmiete) Halbtax-Abonnement und GA

Impressionen - Klick auf den Film!

Gut zu wissen:

  • Die Fahrzeit mit dem Rollstuhl beträgt 60 bis 80 Minuten
  • Insgesamt 85 Höhenmeter 
  • An einigen Stellen beträgt die Steigung bis zu 32% 
  • Für Begleitpersonen Wanderschuhe empfohlen 
  • Geräumiges rollstuhlgängiges WC im Seehüttli
  • Grillstelle und Picknickplatz am Seehüttli
  • Spielplatz Aquilino und Gesellschaftsspieltische im Seehüttli
  • Spezialsitzbänke am Wanderweg 
  • Rollstuhlgängiges WC beim Restaurant Chrindi, Mittelstation
  • Rollstuhlgängiges WC beim Panoramarestaurant Stockhorn
  • Rollstuhlgängige Panorama-Aussichtsplattform

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